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Vorsicht ist auch bei völlig bedeutungslosen Angaben wie "Neueste Technik" oder "LC-Display" angebracht. Während die "neueste Technik" ziemliche Auslegungssache ist, handelt es sich beim "LC-Display" um eine völlig wertlose Aussage, da alle Notebooks einen solchen Bildschirm haben.Hinweise auf die Qualität oder die Auflösung erhält man so nicht. Genau nachprüfen sollte man auch bei Angaben, die mit einem "bis zu" abgedruckt sind - etwa bei Übertragungsgeschwindigkeiten. Häufig handelt es sich dabei nur um theoretische Werte, die in der Realität nicht erreicht werden.Schummeleien und Auslassungen gibt es auch beim Smartphonekauf. Ein großer Bildschirm allein sagt noch nichts über die Auflösung aus. Unterhalb von HD-Auflösung (1280 zu 720 Pixel) wird das Bild schnell krümelig. Ist der Bildschirm größer als fünf Zoll, sollte es Full-HD-Auflösung (1920 zu 1080 Pixel) sein. Auch die Anzahl der Prozessorkerne ist kein Hinweis auf ein schnelles Gerät.Damit sie auch künftigen Aufgaben gewachsen sind, sollten Smartphones mindestens ein Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher haben. Und auch vier GB Speicherplatz sind längst kein Verkaufsargument mehr. Neben dem bereits installierten Betriebssystem ist hier nur noch sehr wenig Platz für eigene Daten.

Mainz (dpa) - Ob Sonne, Regen oder Frost: Der Erfolg der Winzer ist zu einem großen Teil vom Wettergott abhängig. Und der meinte es in diesem Jahr gut mit ihnen - meist zumindest.In den Sommermonaten zeigte das Thermometer oft bis zu 40 Grad an. In allen 13 Anbaugebieten Deutschlands klagten Winzer über die Trockenheit. Doch dann kam im August und September vereinzelt leichter Regen, rund um die Erntezeit wurde es vielerorts windig und kühler. Herausgekommen sind fruchtige, aromatische Trauben, von denen Experten begeistert sind. Dafür liegt die Menge lediglich im Durchschnitt."Einen solchen Top-Gesundheitszustand bei diesen Reifegraden haben wir seit Jahren nicht mehr gehabt", sagt der Sprecher des Deutschen Weininstituts, Ernst Büscher. In diesem Jahr seien wirklich alle zufrieden, vom Bodensee bis zur Ahr, ergänzt der Präsident des Verbandes der Deutschen Prädikatsweingüter (VDP), Steffen Christmann.Die Beeren überzeugten mit "einer tollen Frische und Säure". Als legendär gelten die Jahrgänge aus dem Rekordsommer 2003, aus 1976 und 1959. Ob 2015 da heranreicht, könne man aber nur vermuten, so Büscher. In den nördlichen Gebieten wie etwa der Mosel wurden die letzten Trauben erst Anfang November eingebracht.

Kleines Manko in diesem Jahr: Der Ertrag ist nicht außerordentlich hoch. Die geschätzten Mengen liegen laut Deutschem Weininstitut bundesweit mit neun Millionen Hektoliter in etwa auf dem Niveau des zehnjährigen Mittels. Vor der Ernte und auch noch zum Start der Federweißenlese ging man wegen der Trockenheit noch von geringeren Erntemengen aus.Vor allem die badischen Winzer rechneten vor dem Niederschlag noch mit großen Mengeneinbußen. Nun liegen sie mit 75 Hektoliter pro Hektar lediglich zehn Prozent niedriger als im vergangenen Jahr. "Während der Zellteilungsphase war es sehr trocken und das Volumen der Trauben wurde gedeckelt", sagt Peter Wohlfarth, Geschäftsführer beim Badischen Weinbauverband.Weil der Regen sehr punktuell fiel, gab es auch innerhalb der Anbaugebiete große Unterschiede. Weitere Faktoren sind das Alter der Reben und und die Bodenbeschaffenheit. Denn bei dem trockenen Sommer waren vor allem alte Reben mit tiefen Wurzeln im Vorteil.

Winzer Georg Keth aus Offstein im Süden Rheinhessens hat besonders mit den leichten, sandigen Lehmböden zu kämpfen, in denen das Wasser schnell versickert. Er hilft sich mit der sogenannten Tröpfchenbewässerung weiter. "Wir geben nur so viel Wasser wie die Rebe braucht, nicht mehr und nicht weniger." Der Akku im Boden werde immer leerer, sagt Keth. Die verstärkte Trockenheit beobachtet er seit Jahren."Zeitweise hat die Dürre auch alle Bange gemacht", sagt Maximilian Ferger, Önologe und Betriebsleiter vom Weingut Wwe. Dr. H. Thanisch - Erben Müller-Burggraef an der Mosel. Bei den Trauben und Winzern sei es wie bei Eltern und ihren Kindern. Bei der Dürre fingen die Kleinen an zu nölen."Einige Winzer haben dann direkt bewässert. Ich nicht. Die Gefahr ist nämlich, dass sich die Trauben daran gewöhnen und bei der nächsten Hitze eingehen." Eine Lektion, an der der sich allzu nachgiebige Eltern ein Beispiel nehmen könnten.In Sachsen läutete der Frost Ende Oktober die Schlussphase ein - doch das tat der Qualität keinen Abbruch. "Die Reife war in den Trauben bereits vorhanden", sagt der Vorstandsvorsitzende des Weinbauverbands Sachsen, Christoph Reiner. Die Weine seien aromatisch, fruchtig - "ein Wahnsinn dieses Jahr".

In Franken kam der erlösende Regen bereits im August. Der sei ausschlaggebend gewesen, für den "ganz, ganz großen Jahrgang", sagt Hermann Mengler von der Fachberatung für Kellerwirtschaft beim Bezirk Unterfranken. Insbesondere der Rotwein sei von einer überdurchschnittlichen Qualität, sagt auch der Präsident des Weinbauverbandes Rheinhessen, Ingo Steitz.Trotz der gesteigerten Qualität sei nur vereinzelt mit Preiserhöhungen zu rechnen, glauben Experten in den Anbaugebieten. In Deutschland, dem größten Weinimportland der Welt, sei wegen der Konkurrenz aus dem Ausland der Preisdruck sehr hoch.Erste Weine aus 2015 wurden bereits qualitätsgeprüft. Bis Weihnachten dürfte man sie auch häufiger in den Regalen finden. Dass die Besucher der Weihnachtsmärkte bereits Glühwein des 2015er Jahrgangs kosten können, wird allerdings eine Ausnahme sein.Dafür diene noch der 2014er als Grundlage, der schon vor einigen Wochen mit Gewürzen zubereitet wurde, sagt Büscher. "Außerdem werden es die Glühweinstände bei diesen Temperaturen bestimmt schwer haben", meint Wohlfarth. "Eigentlich müssten wir Glühwein mit Eiswürfeln trinken."

München (dpa/tmn) - Oldtimer zählen zum sogenannten mobilen Kulturgut. Grundsätzlich bedeutet das, dass sie fahren und nicht stehen sollen. Doch gilt das auch im Winter?"Na klar! Auch Fahrzeuge, die älter als 40 Jahre alt sind, lassen sich im Winter fahren". Das findet Eckhart Bartels, Vizepräsident im Deuvet - Bundesverband für Clubs klassischer Fahrzeuge. "Grundsätzlich spricht nichts gegen den Winterbetrieb von Young- oder Oldtimern", sagt auch Oliver Runschke vom ADAC. "Schließlich sind diese Fahrzeuge bis vor einigen Jahren als Alltagsautos im Einsatz gewesen."Damit Schnee und Eis die Klassiker nicht ruinieren, müssen Besitzer ihre Young- und Oldtimer aber gründlich auf den Winter vorbereiten. Am Anfang steht dabei eine gründliche Wagenwäsche, gefolgt von einer intensive Politur mit einer anschließenden Lackversiegelung, rät die Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ). Damit glänzt das Blech nicht nur, sondern Regentropfen und Schneeflocken perlen besser daran ab. Kleine Lackschäden behandelt man am besten sofort mit einem Lackstift - so kann Rost erst gar nicht entstehen.

Nach der Wagenwäsche ist ein Blick unter die Motorhaube Pflicht. Neben dem obligatorischen Öl- und Wassercheck sollten Winterfahrer hier vor allem die Ritzen und Ablauflöcher ihres Autos anschauen. Sind sie durch Laub und Dreck verstopft, sucht sich Wasser bei Regen einen anderen Weg - meistens in den Innenraum des Autos. Auch die Zwischenräume der Gummidichtungen am Kofferraum dienen als Ablauf. Sie sollten ebenso frei bleiben und werden bestenfalls poliert."Elektrische Bauteile wie Anlasser, Lichtmaschine, Regler und die gesamte Bordelektrik überprüft man möglichst vor dem Winter, dann passiert so schnell auch nichts", rät Eckhart Bartels. Schwache Akkus lassen sich laden, ganz schwache Akkus werden entweder gleich getauscht oder mit Batterie-Refreshern wieder auf Vordermann gebracht. Bartels empfiehlt nach fünf Jahren den Tausch der Batterie. Ein selbstgebauter Styropor-Kasten schützt den Akku vor dem frühzeitigen Kältetod.Falls der Klassiker bei Schnee bewegt wird, braucht er wie jedes andere Auto Winterreifen. Die sollten auch an einem Klassiker nicht zu viele Jahre auf dem Buckel haben: "Reifen, die älter als zehn Jahre sind, werden sehr hart und sind nicht wintertauglich", sagt Bartels.

Ein wenig Extrapflege haben auch alle mechanischen Bauteile im Auto verdient: Türscharniere, Haubenentriegelung, Fangbänder, Schlösser und Radnaben freuen sich über Kriechöl oder Korrosionsschutz-Fett, Chromteile über Paraffin oder Schutzwachs. "Für Chromteile gibt es schützende Fettcremes. Im Frühjahr lassen die sich leicht wieder abwischen", sagt Bartels. Eine Nano-Versiegelung für die Scheiben lässt keinen Dreck und keine Schlieren zu. Und gegen Risse in den Gummi-Elementen an Scheiben oder Türen helfen spezielle Pflegestifte, aber auch Hirschtalg, Glycerin und Fett.Bei älteren Fahrzeugen befindet sich am Luftfilter ein Hebel für den Winterbetrieb. Damit wird permanent die warme Luft im Motorraum angesaugt und nicht die kalte vor dem Kühler. So wird der Motor schneller warm. Kurzstreckenfahrten und Kaltstartbetrieb sollten Oldtimer-Besitzer wenn möglich aber trotzdem vermeiden. Sonst drohen hoher Lagerverschleiß und Kondenswasser im Öl.Bleibt noch der Unterboden. ADAC und Deuvet empfehlen vor dem Wintereinsatz, den Unterbodenschutz und die Hohlraumversiegelung zu überprüfen. "Wenn der sauber ist, hilft eine Wachsversiegelung", sagt Bartels. Wer seinen Klassiker länger fahren möchte, setzt idealerweise auf eine vollständige Hohlraumkonservierung mit Fett.

Die vielleicht größte Gefahr droht Oldtimern aber gar nicht durch Eis und Schnee, sondern durch das dazugehörige Streusalz. Schließlich sind Klassiker oft anfälliger für Rost als neuere Autos. Spätestens wenn Kommunen ihre Streufahrzeuge losschicken, sollten Sammler ihre Schätzchen in der Garage parken.Und schließlich sollten Winterfahrer immer bedenken, dass durch Schnee und Eis nicht nur der Technik im Auto Gefahren drohen. "Zu beachten sind im Winterbetrieb die im Vergleich zu modernen Fahrzeugen fehlenden und mittlerweile selbstverständlich gewordenen Assistenzsysteme", sagt ADAC-Experte Ruschke. Die Fahrt ohne ABS und ESP wird schnell zur Rutschpartie - da hilft die beste Pflege nichts.Stamford (dpa) - So schnell wie auf Windows 10 haben Nutzer nach Schätzungen vom Marktforscher Gartner noch nie auf ein neues Betriebssystem von Microsoft gewechselt.

Die Marktforscher gehen davon aus, dass bis Januar 2017 insgesamt 50 Prozent aller Unternehmen weltweit mit der Installation von Windows 10 begonnen haben werden. "Wir gehen davon aus, dass Unternehmen deutlich schneller als noch bei Windows 7 sechs Jahre zuvor wechseln werden", erklärte Steve Kleynhans von Gartner am Montag.Das kostenlose Upgrade-Angebot von Microsoft für private Verbraucher sorge zudem dafür, dass sich noch bis Ende des Jahres mehrere zehn Millionen Nutzer mit dem neuen Betriebssystem vertraut machen, prognostizierte Kleynhans.Die starke Verbreitung werde auch durch eine Reihe von weiteren Faktoren getrieben: So solle der Support für Windows 7 im Januar 2020 auslaufen. Und Windows 10 unterstütze viele Windows-7-Anwendungen und -Geräte, was den Wechsel vereinfache.Bis 2018 wird nach Schätzungen der Marktforscher ein Drittel aller Notebooks auch berührungsempfindliche Bildschirme haben. Ab der zweiten Hälfte des kommenden Jahres würden auch die Preise für die Geräte fallen.Das Betriebssystem Windows von Microsoft feierte in der vergangenen Woche seinen 30. Geburtstag. Windows 10 läuft auf allen Geräten vom Smartphone über das Tablet bis zum PC und ist für die Bedienung mit dem Finger optimiert.

Hürth (dpa) - Langsam rollt der vierrädrige Roboter über die zerklüftete Landschaft aus Geröll. Plötzlich hat er sich in einer leichten Vertiefung festgefahren. Minutenlang passiert gar nichts. Junge Männer tippen hektisch auf Computern herum, bis der Rover schließlich wieder losruckelt.Zehn Hochschul-Teams aus ganz Deutschland simulierten am Freitag in Hürth bei Köln die Erkundung eines fremden Planeten mit Robotern. Ein Jahr lang hatten die Teilnehmer Zeit, sich auf das sogenannte SpaceBot-Camp des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) vorzubereiten.Die Aufgaben sind anspruchsvoll: Der Roboter muss sich auf einer holprigen Planetenoberfläche orientieren, dort Gegenstände finden und greifen. Er muss einen Becher mit einer Bodenprobe zur Basisstation transportieren und einen Akku in einen Schacht stecken. Das alles soll der Roboter möglichst autonom machen, also ohne direkte Steuerung - zumal der Funkkontakt "zur Erde" verzögert ist und wie bei einer richtigen Weltraummission zwischendurch auch mal abbrechen kann."Das ist alles sehr schwierig", sagt Georg Heppner vom Team "Laurope" des Karlsruher FZI Forschungszentrums Informatik, dessen sechsbeiniger Roboter an eine grüne Heuschrecke erinnert. Wenn das Technikmonster an ein Hindernis stößt, kann es ein Bein heben, um darüberzusteigen. Unfassbare Datenmengen seien erforderlich, damit der Roboter solche Handlungen selbstständig ausführt, erklärt Heppner.

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