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Mit AirPlay 2 implementiert Apple Unterstützung für Multi-Room Audio in iOS 11. AirPlay 2 kompatible Lautsprecher - darunter natürlich auch Apples neu vorgestellter HomePod - werden sich somit im ganzen Haus oder der Wohnung verteilen und jeweils über das iOS-Kontrollzentrum, die Home App oder Siri verwalten und steuern lassen. Für iOS 11 hat Apple auch den App Store umgekrempelt und neu gestaltet. Das Design erinnert an die - in Deutschland nach wie vor nicht verfügbare - Apple News App und es gibt einen „Heute“ Tab, in dem dem Anwender regelmäßig einige für sie vielleicht interessante App-Angebote präsentiert bekommen. Außerdem bietet das kommende App Store Design einen separaten „Games“ Tab mit Spieleempfehlungen und eine eigene Rubrik für neu verfügbare beziehungsweise besonders beliebte In-App-Käufe. Insgesamt betrachtet werden im neuen Store deutlich weniger einzelne Angebote auf einmal dargestellt. Das bringt mehr Übersichtlichkeit und dürfte von Apple groß beworbenen Angeboten sehr zugutekommen, könnte sich allerdings negativ auf weniger im Fokus stehende Apps auswirken.

Apple führt zusammen mit iOS 11 eine Entwicklungsplattform für hochwertige AR-Erfahrungen auf iPhone und iPad ein. Für die Ausführung von AR-Anwendungen werden sowohl die Kameras und die leistungsfähigen Prozessoren als auch die Bewegungssensoren von modernen iOS-Geräten genutzt. Die in diesem Artikel beschriebenen Features sind nicht alle Neuerungen von iOS 11. Apple beschreibt iOS 11 detailliert auf dieser Webseite. Wichtige Änderungen wird die kommende Hauptversion unter anderem auch für Apple Pay und die Karten-App mitbringen. Außerdem arbeitet das iOS-Team an einem neuen Einhand-Tastatur-Modus für iPhones sowie einer QuickType-Tastatur für iPads und einem Nicht-Stören-Feature, das sich während der Autofahrt automatisch aktiviert.

iOS 11 ist für registrierte Entwickler ab sofort in einer ersten Beta-Ausgabe erhältlich. Gegen Ende Juni 2017 will Apple auch eine erste Public Beta anbieten. Mit der Veröffentlichung der finalen iOS 11 Fassung ist im Herbst, höchstwahrscheinlich rechtzeitig zur Markteinführung einer neuen iPhone-Generation, zu rechnen. Apple hat zum Start seiner diesjährigen World Wide Developers Conference (WWDC) in San Jose, USA die All-in-One (AiO) Reihe iMac mit Intels Core-Prozessoren der 7. Generation (Kaby Lake) aufgefrischt sowie einige zusätzliche Neuerungen implementiert. Außerdem zeigte der kalifornische Hersteller einen brandneuen iMac Pro für kreative Profis und andere sehr anspruchsvolle Anwender, der allerdings sehr teuer und erst Ende des Jahres erhältlich sein wird.

Die jüngste iMac-Generation bekommt neben Intels aktuellen Core i5 und i7 CPUs als weiteres wichtiges Upgrade im Vergleich zu den seit Herbst 2015 erhältlichen Modellen bessere 21,5 Zoll 4K beziehungsweise 27 Zoll 5K Displays spendiert. Apple spricht von einem Helligkeitswert von 500 Nits und Abdeckung des P3-Farbraums. Des Weiteren sind alle iMacs mit Retina-Display jetzt mit neuen dedizierten Grafiklösungen der AMD Radeon Pro 500 Serie ausgestattet. In den 21,5 Zoll 4K Modellen stecken wie im aufgefrischten 15 Zoll MacBook Pro Polaris-GPUs vom Typ AMD Radeon Pro 555 oder 560, in den 27 Zoll 5K Modellen hingegen Radeon Pro 570, 575 oder 580. Laut AMDs Angaben bietet die leistungsfähigste der neuen Grafikeinheiten, also die Radeon Pro 580, 36 Compute Units, womit insgesamt 2304 Stream-Prozessoren und eine theoretische Spitzenleistung von 5,5 T/FLOPS geboten werden können.

Andere wichtige Neuerungen für die iMac-Reihe sind gemäß den Angaben von Apple die Unterstützung von bis zu 50 Prozent schnelleren SSDs sowie von Thunderbolt 3 (via zwei USB Typ-C Ports) und die Möglichkeit in den 21,5 Zoll Modellen bis zu 32 respektive in den 27 Zoll Modellen bis zu 64 Gigabyte Arbeitsspeicher zu verbauen. Darüber hinaus kommen nun alle 27 Zoll 5K Varianten und das 21,5 Zoll 4K Topmodell ab Werk mit Fusion Drive.
Rein Äußerlich gesehen hat Apple die bereits sehr schlanke und elegant designte iMac-Reihe nicht überarbeitet. Die mitgelieferten Accessoires (Magic Mouse 2 und/oder Trackpad sowie Tastatur) bleiben ebenfalls dieselben. Die Bestellung der vollständigen neuen iMac Line-up ist in Apples Online Store ab sofort möglich und mit der Auslieferung will der Hersteller noch in dieser Woche beginnen. Für den günstigsten der neuen 21,5 Zoll iMacs mit Full HD Panel und ohne dedizierte Grafiklösung verlangt Apple 1299 Euro. Die Preise für die 21,5 Zoll 4K Modelle beginnen bei 1499 Euro und für die 27 Zoll 5K Modelle bei 2099 Euro.

Für zahlreiche Entwickler und Mac-Enthusiasten war die Apple-Ankündigung der WWDC-Keynote allerdings der iMac Pro. Bei diesem brandneuen AiO handelt es sich laut offiziellen Herstellerangaben um den bislang leistungsstärksten Mac überhaupt, der auch jene Nutzer zufrieden stellen soll, die höchstmögliche Performance benötigen. 
In der offiziellen Pressemitteilung zum iMac Pro weist Apple explizit darauf hin, dass die eigene Entwicklungsabteilung parallel zum leistungsstarken AiO weiter an einem neuen Mac Pro arbeitet, wie dieser jedoch schlussendlich aussehen und wann er marktreif sein wird, das ist im Augenblick völlig unklar. Der iMac Pro soll gegen Ende des Jahres also unter anderem ein durch das Fehlen eines neuen Mac Pro entstehendes Vakuum in der Mac Line-up für Poweruser ausfüllen. Klar ist damit natürlich sofort, dass der neue AiO um einiges mehr zu bieten haben muss als die zuvor beschriebenen „gewöhnlichen“ iMac-Modelle.

In Sachen Design und Form orientiert sich Apple beim iMac Pro an dem mittlerweile bestens Bekannten, wird allerdings den neuen High-End-Mac exklusiv mit 27 Zoll 5K Display und in der Farbe Space Grau plus farblich dazu passender Eingabegeräte anbieten.
Im Inneren des Pro-Modells findet sich die vielleicht bedeutendste Abweichung von der aktuellen iMac-Konstruktion: Um deutlich leistungsstärkere Komponenten einsetzen zu können, musste Apples Ingenieursteam ein verbessertes Kühlsystem entwickeln. Dieses arbeitet so effizient, dass der iMac Pro unter anderem mit Intels neuesten Xeon-Prozessoren ausgestattet werden kann. Apple will die Basiskonfiguration mit einer 8-Core-CPU vertreiben, aber auch Konfigurationen mit einem 10- und sogar einem 18-Core-Prozessor anbieten.

Weitere High-End-Komponenten, die zur Ausstattung des iMac Pro gehören werden, sind bis zu 128 Gigabyte ECC-RAM, bis zu 4 Terabyte fassende SSDs sowie Grafikeinheiten aus AMDs brandneuer Radeon Pro Vega Serie. Bezüglich letzterer ist im Moment noch nicht allzu viel bekannt, Apple führt aber auf dem iMac Pro Datenblatt eine Radeon Pro Vega 56 mit 8 Gigabyte pfeilschnellem HBM2-Grafikspeicher und als optionales Upgrade eine Radeon Pro Vega 64 mit 16 Gigabyte HBM2-Grafikspeicher auf. Darüber hinaus erwähnt werden vom Hersteller Stereo-Lautsprecher, vier Mikrofone, eine 1080p Webcam, je vier USB 3.0 und Thunderbolt 3 (USB Typ-C) Anschlüsse, ein Ethernet-Port, Unterstützung für WLAN nach 802.11ac und noch einiges mehr.
Apple positioniert den iMac Pro sowohl hinsichtlich Features als auch Preis unmissverständlich als absolute Premium-Desktop-Maschine für beispielsweise High-End-Videobearbeitung oder Entwicklungsarbeiten in den Bereichen Gaming, Virtual Reality und KI-Forschung. Der iMac Pro wird daher zum Zeitpunkt des geplanten Marktstarts im Dezember 2017 mindestens 4999 US-Dollar kosten.
Apple hat zum Start seiner diesjährigen World Wide Developers Conference einen smarten Lautsprecher namens „HomePod“ präsentiert. Den offiziellen Angaben nach soll das Gerät die Musikunterhaltung im Eigenheim ähnlich revolutionieren wie es der iPod vor Jahren mit dem Musikerlebnis zum Mitnehmen tat. Ausgeliefert wird HomePod jedoch erst Ende des Jahres, und dann zunächst auch nur in den USA, Australien und Großbritannien.

Bei HomePod handelt es sich um einen Smart Speaker im Stile von bereits bekannten Konkurrenzprodukten wie Amazons Echo Line-up oder Google Home, allerdings fokussiert sich Apple - zumindest aktuell - deutlich stärker auf das Wort „Speaker“ als auf „Smart“, was zu dem in Relation zur Kompaktheit des Geräts außergewöhnlich guten Klangerlebnis führen soll. HomePod verfügt über ein System aus sieben Hochtonlautsprechern sowie einem kräftigen Subwoofer und wird von Apples A8 Prozessor gesteuert.
Ein wichtiges Audiowiedergabe-Feature ist laut Apple die Umgebungserkennung von HomePod. Dies bedeutet, dass das Gerät automatisch registriert in welcher Art von Raum oder beispielsweise wie nahe zu einer Wand es platziert wurde und die Musikausgabe entsprechend anpassen kann. Außerdem soll die Einrichtung des HomePod analog zu den Bluetooth-Kopfhörern AirPods sehr einfach von der Hand gehen - ein zu koppelndes iPhone (iPhone 5S oder neuer) muss nur in die Nähe des Lautsprechers gebracht werden - und der Smart Speaker mit Apples ebenfalls zur WWDC angekündigter AirPlay 2 Technologie kompatibel sein. AirPlay 2 unterstützt Multi-Room-Audio, was bedeutet dass mehrere HomePods in einem Haus positioniert werden können und die Musikbeschallung dem Anwender quasi von Raum zu Raum beziehungsweise Etage zu Etage folgt.

Selbstverständlich wird HomePod für Apple Music optimiert sein und das komplette Musikangebot des Musikstreamingdienstes drahtlos wiedergeben können. Da auf dem Smart Speaker Apples virtueller Assistent Siri läuft, werden Nutzer HomePod nicht nur zur Wiedergabe von bestimmten Titeln oder Playlists via Sprachkommando auffordern können, sondern auch diverse spezifische Fragen rund um das Thema Musik stellen können. Vergleichbar mit der Konkurrenz von Amazon und Google verbaut Apple ein System aus sechs Mikrofonen in HomePod, welches dafür sorgen soll, dass Siri den Nutzer selbst aus größerer Entfernung oder während der Musikwiedergabe korrekt verstehen kann. Wird der digitale Assistent aktiviert, leuchtet die Oberseite des Lautsprechers auf. Darüber hinaus bietet HomePod aber auch einige Touch-basierte Bedienmöglichkeiten.

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